Bei Sturm und Eis sicher unterwegs

Lemgo. Im Dezember 2015 hatten die „Bürger für Lemgo“ (BfL) im Rat beantragt, dass bei extremer Wetterlage die Beleuchtung eingeschaltet wird, dies auch außerhalb der offiziellen Zeiten und nur bei offiziellen Unwetterwarnungen. Der Bürgermeister hatte dazu erklärt, dass es in Lemgo grundsätzlich keine Probleme gibt und auch bei örtlichen besonderen Vorkommnissen die öffentliche Beleuchtung von der Feuerwehr eingeschaltet wird. Während der Ratssitzung konnte der Verfahrensablauf aber nicht genau und sicher aufgezeichnet werden. Daher hatten die „Bürger für Lemgo“ (BfL) beantragt, dass der Ablauf noch einmal im zuständigen Verkehrsausschuss dargestellt werden sollte. Während der letzten Sitzung des Ausschusses konnte der sachkundige Bürger Ulrich Schraer (BfL) darauf hinweisen, wie am Beispiel der letzten Blitzeiswarnung der Meldevorgang abgelaufen ist. Nicht weniger als viermal hatte sich die Leitstelle für Feuerschutz und Rettungsdienst des Kreises Lippe in Lemgo-Brake als Übermittler der Warnmeldung per SMS mit der Feuerwehrhauptwache in Verbindung gesetzt.

Der Leiter der städtischen Feuerwehr, Klaus Wegener, erklärte, dass sich die Zusammenarbeit zwischen der Leitstelle des Kreises Lippe und der Feuerwehr Lemgo sowie die Stadtwerke Lemgo als Durchführende der Maßnahme, gut bewährt hat. Der Antrag der „Bürger für Lemgo“ (BfL) hat gezeigt, dass sich die Bevölkerung in Lemgo auch in Zukunft auf ihre Ordnungskräfte verlassen kann. Im Endeffekt hat dieser Antrag auch auf die Rats- und Ausschussmitglieder beruhigend gewirkt, da im Notfall die öffentliche Straßenbeleuchtung über die Normalzeiten hinaus eingeschaltet bleibt oder eingeschaltet wird, so abschließend Ulrich Schraer (BfL). Diese Maßnahme dient der Sicherheit der Bevölkerung und wird nur in Extremsituationen eingesetzt.

 

 

2015-12-06 Nikolaus beschenkt Flüchtlingskinder 027

Eingerahmt von dem großen Mann im roten Mantel freute sich eine Mutter aus Ghana mit ihren Kindern über die Überraschung. Auf dem Foto vor dem Nikolaus von links Herr Kamenber aus Südosteuropa und Victoria Mbir mit ihren Söhnen Paul Elias und Samuel aus Ghana

Lemgo. Äußerst zutraulich und kein bisschen ängstlich zeigten sich die Kinder in den Flüchtlingsunterkünften, als am Sonntag plötzlich der Heilige St. Nikolaus vor ihnen stand. Zusammen mit ihren Eltern und weiteren Mitbewohnern umringten sie den weisen Mann. Der Nikolaus war bekanntlich ein Bischof, der im vierten Jahrhundert in der Türkei lebte. Dort beschenkte er die armen Kinder in der Stadt Myra.

Am Sonntag, 06. Dezember, am Nikolaustag waren die „Bürger für Lemgo“ ausgeschwärmt und hatten in acht Unterkünften der Alten Hansestadt Lemgo 65 Flüchtlingskinder mit Überraschungstüten beschenkt.

 

BfL beantragt die Mitgliedschaft in die Regiopolregion Bielefeld

 

Ziel ist es, interkommunale Zusammenarbeit über Lippe hinaus zu schaffen

Lemgo. Im 19. Jahrhundert kam die Eisenbahn erst 50 Jahre später nach Lippe und somit auch nach Lemgo. Dadurch war die Region lange Zeit wirtschaftlich vom Handel abgeschnitten. Dies soll sich in der heutigen Zeit nicht wiederholen. Daher appellieren die „Bürger für Lemgo“ (BfL) an Rat und Verwaltung, unverzüglich Verhandlungen aufzunehmen, um Mitglied in der Regiopolregion Bielefeld zu werden. Die Regiopolregion sieht sich als Gegenpol zu den Metropolregionen Rhein-Ruhr oder Hannover-Braunschweig. Die Regiopolregion Bielefeld wird somit einen erheblichen Beitrag zum gesamtwirtschaftlichen Wachstum und für ihre Verflechtungsräume wichtige Entwicklungs- und Versorgungsfunktionen übernehmen.

Der Ratsherr Jörg List (BfL) betont, dass die angespannte Haushaltslage es unabdingbar macht, die interkommunale Zusammenarbeit weiter auszubauen. Dabei stellt der Kreis Lippe keine natürliche Grenze mehr dar, vielmehr ist es auch für die Alte Hansestadt notwendig in größeren Zusammenhängen zu denken. Um im Wettbewerb – auch um Fördermittel – gegen die beiden NRW Metropolregionen bestehen zu können, ist eine Einbettung in einen Ostwestfälischen Verband notwendig. Das Mitwirken in der bereits bestehenden Regiopolregion ist ein erster, aber notwendiger Schritt.

In ihrem Antrag führen die „Bürger für Lemgo“ (BfL) an, welche weiteren Vorteile sich für die Alte Hansestadt aufzeigen. Der Fraktionsvorsitzende Wolfgang Sieweke weist auf die enge Verzahnung mit den angrenzenden Städten und Gemeinden hin, vor allem mit Bad Salzulfen, eine der Gründungsmitglieder. Neben weiteren wichtigen Aufgaben wird vor allem eine effektive Zusammenarbeit in den Bereichen Verkehr, Gesundheit, Klimaschutz und mit der Verwaltung erreicht. Sieweke appelliert an die im Rat vertretenden Fraktionen, den Antrag nicht sofort im Keime zu ersticken, sondern erwartet, dass auf breiter Basis am Ende ein gemeinsamer Konsens geschaffen wird.