Gemeinsame Pressemitteilung vom 25.2.2021: 

Lemgos Zukunft gestalten: SPD, Grünen und BfL stellen gemeinsamen Antrag für den neuen Beigeordneten

Zur Besetzung der Stelle des Beigeordneten der Alten Hansestadt Lemgo erklären die Fraktionsvorsitzenden Wolfgang Sieweke (BfL), Alexander Baer (SPD) und Dr. Burkhard Pohl (Grüne):

Einvernehmlich haben sich die Fraktionen SPD, die Grünen und die BfL mit Frank Limpke für eine erfahrene Persönlichkeit als Beigeordneten entschieden. Damit schlagen wir einen Kandidaten vor, der einen größtmöglichen politischen Konsens im Lemgoer Rat ermöglicht. Vorausgegangen waren intensive Beratungen, in denen wir uns mit den aussichtsreichen Bewerber*innen und den Perspektiven für die Alte Hansestadt Lemgo beschäftigt hatten.

Frank Limpke besitzt jahrelange fundierte Erfahrung als Kämmerer und Förderer von Handel und Wirtschaft. Als erfahrener Lipper ist er bestens vernetzt und wird mit seiner hohen fachlichen und sozialen Kompetenz ein verlässlicher Ansprechpartner für Politik und Verwaltung sein. Aus den Gesprächen nehmen wir die Zuversicht mit, mit Frank Limpke moderne Zukunftsideen entwickeln und umsetzen zu können.

Wolfgang Sieweke (BfL): „Als BfL glauben wir, dass wir mit Herrn Limpke die durch die Corona-Pandemie entstandenen erheblichen Belastungen gut bewältigen können. Herr Limpke hat uns in den Auswahlgesprächen davon überzeugt, dass er mit uns unabhängig und überfraktionell Lösungen und tragbare Kompromisse finden und umsetzen will – zum Wohl der Bürger/innen der Stadt Lemgo.“

Alexander Baer (SPD): „Die SPD-Ratsfraktion ist höchst zufrieden, dass auf diesem Wege eine Besetzung zum Wohle der Alten Hansestadt Lemgo durchgesetzt wurde. Nachdem auch die Beigeordnetenstelle seit weit über einem Jahrzehnt von der CDU besetzt wurde, gibt Frank Limpke die Chance für eine größere inhaltliche Offenheit. Bei den SPD-Schwerpunkten Familienfreundlichkeit, moderne Mobilitäts- und Klimapolitik, starkes Ehrenamt und Ortsteile sehen wir eine ausgezeichnete Arbeitsbasis.“

Dr. Burkhard Pohl (Bündnis90/Die Grünen): „Mit der Entscheidung für Frank Limpke schauen wir in Lemgo nach vorn. Jetzt steht die soziale und wirtschaftliche Erholung nach dem Lockdown auf der Tagesordnung. Zentrale Aufgaben der nächsten Jahre sind für uns Grüne die Umsetzung der Klimaschutzziele, die Verkehrswende, gute Kitas und Schulen sowie der Erhalt einer lebenswerten Stadt. Deshalb begrüßen wir es, dass Frank Limpke neben Finanzen und Wirtschaft auch für Klimaschutz zuständig sein wird.“

Diesem Beschlussvorschlag ist in der Ratssitzung am 08.03.2021 einstimmig zugestimmt worden.

Wolfgang Sieweke wieder an der Spitze

Am Donnerstag, 29. Oktober 2020 wurden in geheimer und schriftlicher Wahl der Fraktionsvorsitzende und sein Stellvertreter gewählt. Wie schon in der vergangenen Wahlperiode wurden als Vorsitzender Wolfgang Sieweke und als sein Stellvertreter Heinz-Werner Dubbert einstimmig wiedergewählt. Die kommunalpolitischen Eckpunkte für die neue Wahlperiode umriss der alte und neue Fraktionsvorsitzende so: "Hauptthemen für die kommenden Jahre werden für uns als BfL die Bereiche Soziales, Bildung, Mobilität, Digitalisierung und die bessere Einbeziehung der Ortsteile sein. Eine Koalition im klassischen Sinn kann und wird es mit der BfL aus grundsätzlichen Erwägungen heraus nicht geben. Allerdings gilt es hierzu festzustellen, dass für die BfL aufgrund der Erfahrungen in der Vergangenheit die Nähe zur SPD und zu den Grünen größer ist als zur CDU.
Aber schauen wir mal …! Vor allem in der Fraktionsspitze hat sich bei der CDU ja personell einiges verändert. Das gibt mir Hoffnung, dass sich daraus vielleicht neue Betrachtungsweisen und somit mehr Übereinstimmungen zu den genannten Themen ergeben", so Sieweke.



Im Einsatz für Lemgo: Klaus Kramm, Heinz-Werner Dubbert und Wolfgang Sieweke (von links)

Die Wählergemeinschaft hat sich zur dritten Kraft im Stadtrat gemausert. Sie steht für sachbezogene Entscheidungen und Sparsamkeit.

Das Wahlprogramm der Wählergruppe „Bürger für Lemgo“ (BfL) fällt durch die eingebauten Portraits auf. Zu jedem Thema gibt es einen Experten aus dem zuständigen Ausschuss. Das spiegelt die Individualität wieder, die auch besagt: Fraktionszwang gibt es nicht, aber eine gemeinsame Linie. Grundsätzlich gehe es bei jeder Entscheidung um die Sache.

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